|
|
|
|
Kapitel 1: Warum sollte man Direktbanken nutzen?
© 2013
Kauft Ihr Eure Taschentücher
in der Apotheke? Wenn Ihr erfahren wollt, welcher Flauschigkeitsgrad für
Euren besonderen Nasen-Anstellwinkel am besten geeignet ist, werdet Ihr
das wohl tun müssen. Denn die Beratung durch qualifiziertes Fachpersonal
ist dann unbedingt erforderlich. Und die hat natürlich ihren Preis!
Menschen mit Durchschnitts-Riechorganen können die papiernen
Schnupfenbekämpfungsutensilien natürlich auch beim Discounter erstehen und
dadurch viel Geld sparen.
Ähnlich verhält es sich bei
Wertpapieranlagen: Wer sich bei seinen Investitionen auf Standardprodukte
beschränkt, muss nicht unbedingt mit seiner Hausbank telefonieren, wenn er
ein paar Euro anlegen möchte. Das geht nämlich preiswerter bei den
zahlreichen Direktbrokern, die auch als Direktbanken oder Discount Broker
bezeichnet werden. So verlangen beispielsweise die meisten Filialbanken
für Aktienorders eine Provision in Höhe von 1% des Umsatzes. Bei
Direktbrokern zahlt man dafür die Hälfte oder noch weniger.
Auch
Fondsanleger profitieren vom Angebot der Discounter: Während man bei der
Hausbank beim Kauf von Investmentfonds nicht selten einen Ausgabeaufschlag
von 5% zahlen muss, gewähren Direktbanken einen Rabatt von bis zu 100% der
Aufschläge. Bereits bei Anlagesummen von wenigen Tausend Euro ist die
Ersparnis also beträchtlich und wirkt sich positiv auf die Wertentwicklung
aus.
Wer meint, der Wechsel zu einem Discountbroker lohne sich
nicht, sollte einmal nachrechnen: Auch Otto Normalanleger kann leicht
mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Am preiswertesten sind die
standardisierten Dienstleistungen der Direktbanken für Anleger mit
Internet-Zugang, aber auch bei Aufträgen per Telefon oder Fax fallen
deutlich niedrigere Gebühren an als bei traditionellen Geldinstituten.
Ermöglicht werden diese Preisvorteile durch den konsequenten Verzicht
auf teure Filialen.
Direktbroker
nützen allen Anlegern
Auch wenn Ihr Euch nach dem Studium des
Angebots dieser preiswerten Dienstleister gegen die Eröffnung eines
Discount-Depots entscheidet, habt Ihr keine Zeit verschwendet. Für so
manchen Bankangestellten ist nämlich der dezente Hinweis, dass man bei der
Konkurrenz sehr günstige Konditionen ausgemacht habe, Ansporn genug, von
sich aus Gebührensenkungen vorzuschlagen.
Wenn Euch das Feilschen
um Gebühren bei der Hausbank nicht liegt und Ihr auch auf ein
gelegentliches Gespräch mit einem Anlageberater nicht verzichten möchtet,
bietet sich der Wechsel zu einer Filialbank an, die beides bietet:
Transaktionen nach Beratung zu den altgewohnten Gebühren und preiswerten
Service ohne Beratung. Einige Institute wollen das Abwandern ihrer Kunden
zu Discountern auf diese Art und Weise verhindern. Einfach mal bei der
Hausbank nachfragen. Wettbewerb zahlt sich für die Kunden eben immer
aus!
Kapitel 1: Warum sollte man Direktbanken nutzen?
Kapitel 2: Was bieten Direktbanken?
|
|
|
|
|